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Mittwoch, 16. Dezember 2015

Der verspätete Adventkranz - eine Adventgeschichte

Tja manchmal laufen die Dinge nicht so wie man will. Hier eine kleine Adventgeschichte zum verspäteten Adventkranz.

Es war einmal eine kleine Bald-Mami, die ihr Haus in diesem Jahr so richtig schön weihnachtlich dekorieren wollte. Die bösen Hormone hatten ihr einen Floh ins Ohr gesetzt, alles selbst zu machen. 

Und so kam es, dass die kleine Bald-Mami tagein, tagaus, in ihrem Bastelzimmer saß und vor sich hin werkelte. Ein paar Gehirnwindungen hatten die bösen Hormone aber übersehen - und so hatte sie die tolle Idee, soviel wie möglich so zu gestalten, dass es auch im nächsten Jahr zu verwenden ist. Weil sie war sich sicher, wenn erstmal noch zwei kleine Füße im Haus herumstapfen, dass sie nicht mehr so viel Zeit für ihr kleines Bastelreich hat.

Also beauftragte die kleine Bald-Mami, ihren Prinzen - den Bald-Papi - LED-Kerzen für den Adventkranz zu bestellen. Diese sollten spätestens am Freitag vor dem ersten Adventsonntag eintreffen. Bald-Papi sagt mit seiner tiefen Brumm-Stimme "Kein Problem, diese Kerzen sind so gut wie bestellt".

Doch als der erste Adventsonntag dann da war, gab es weit und breit keine Spur von den ersehnten LED-Kerzen. Nicht ein klitze-kleines Funkeln. Da die kleine Bald-Mami und Bald-Papi an diesem Tag aber zu einem Adventschmaus bei der Familie eingeladen waren, machte sich die kleine Bald-Mami nicht allzuviele Sorgen.

Doch die Tage vergingen, und keine Spur von den Kerzen. Immer nervöser wurde die kleine Bald-Mami. Bis sie schließlich ihren Prinzen fragte, ob er die LED-Kerzen auch wirklich bestellt hatte. Dieser konsultierte seinen schlauen Laptop - und oh Schreck - nein die Bestellung war nie abgeschickt worden. Mit tiefer, brummiger Stimme gab er ein "Hoppla" von sich und gelobte Besserung und bestellte sofort Ersatz. 

Nach nur wenigen Tagen, der zweite Adventsonntag war schon vorüber, kam dann endlich ein Paket. Voller Freude wurde es aufgerissen. Doch was musste die kleine Bald-Mami da sehen? Riesige LED-Kerzen, die niemals auf den Kranz passen. Ach herrje, die bösen Hormone lachten sich ins Fäustchen und der kleinen Bald-Mami war zum Weinen.

Doch ihr Prinz hatte noch eine Idee für dieses Jahr. Schnurstracks verschwand er zu einem Zauberschrank, in dem viele, viele Dinge aufbewahrt werden, die seit Jahren in ihrem Besitz sind aber noch nie gebraucht wurden. Nach wenigen Augenblicken kam er mit 4 roten Adventkranzkerzen zurück.

So brannten wenigstens am 3. Adventsonntag die Kerzen im Haus der kleinen Bald-Mami und ihrem Prinzen.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. :D







Dienstag, 8. Dezember 2015

Türkranz

Auch unsere Tür will geschmückt sein und auch hier kommt unser weihnachtliches Farbkonzept zum Tragen. 

Da Bilder einfach mehr sagen - seht selbst.



Geschmückt ist der (künstliche) Kranz mit allerlei Naturmaterialien, wie Kiefernzapfen, Orangenschalen, Zimtrinden und Lärchenzapfen. Dazu noch ein paar Schleifen und Bänder und etwas Dekoschnee.

Sonntag, 6. Dezember 2015

Weihnachtsbaum Anhänger

Die letzten Tage sitze ich eigentlich durchgehend an der Nähmaschine. Ich vergesse aufs Essen und Trinken und wundere mich, warum es draußen schon wieder dunkel ist.

Der Grund dafür? Ich hatte heuer die wahnwitzige Idee, doch mal wieder einen Weihnachtsbaum aufzustellen. Gut das an sich wäre jetzt noch kein großes Problem, wenn ich nicht den Großteil der Anhänger selbst machen möchte, weil ich soviele Sachen auf Pinterest und Youtube gesehen habe, die toll aussehen.

Zum Anderen möchte ich auch noch alle Weihnachtsgeschenke selbst machen und irgendwie habe ich die verbleibende Zeit etwas falsch eingeschätzt. Naja irgendwie wird immer alles fertig.

Heute möchte ich euch ein paar der fertigen Anhänger zeigen. Das Farbkonzept ist rot-weiss (rot kommt von meinem Mann, hätte ich nie ausgesucht). Dazu wollte ich nach Möglichkeit viele Naturmaterialien.


Als erstes git es einen Minikranz - dazu werden von einem beliebigen Band quadratische Stücke geschnitten und mit der Heißklebepistole zu Dreiecken geklebt. Diese werden dann auf einen Kartonkreis geklebt. Noch ein wenig verzieren und schon hat man einen netten kleinen Anhänger.


Dann gibt es passend zum Fest der Liebe ein paar Herzen aus Bastelfilz. Dazu werden zwei Herzen mit einem Knopflochstich zusammengenäht. Bevor man den letzten Zentimeter zunäht wird dann noch das Herz mit etwas Füllwatte ausgestopft und dann die Öffnung geschlossen. 


Diese Sterne sind auch mit der Hand mit Knopflochstich, Überwendelstich und einfachem Vorstich zusammengenäht und nach Belieben gefüllt oder nicht.



Und weil das etwas lange dauert (aber eine super Beschäftigung für abends zum Fernsehen ist), habe ich natürlich auch einige mit der Nähmaschine gemacht. 


Diese wunderschönen Anhänger habe ich aus Stoffresten vom Adventkalender genäht. Wenn ihr genau wissen wollt, wie ihr sie nachmachen könnt, schaut euch einfach dieses Youtube Video an.


Dann braucht es natürlich auch noch Kugeln - gut da mache ich nicht alle selber, aber ein paar dürfen es schon sein. Hier noch ein paar Detail-Aufnahmen:




Dienstag, 17. November 2015

Adventkalender

Kennt ihr das? Man sieht etwas und will es unbedingt machen, auch wenn man es selbst nicht braucht. Und dann sucht man in der Umgebung nach jemandem der so etwas haben will.

So ist es mir mit diesem genähten Adventkalender gegangen.  Die Anleitung dazu findet ihr bei Modage. Und was soll ich sagen - dank Patchwork Ausrüstung (Schneidematte, Patchworklineal und Rollschneider) war er auch Ruck-Zuck fertig.

Hier ein paar Bilder für euch:





Meine Stoffquadrate waren 15*15cm groß und es passt einiges rein. Wer nur eine Kleinigkeit in den Adventkalender geben möchte, dem reicht sicher auch 10*10cm - allerdings könnte dann das Wenden etwas fummelig werden.